Schwerer Unfall: 21-Jähriger prallt gegen Baum – Feuerwehr mit Rettungsschere im Einsatz
So, 27. Dezember 2009
Büttendorf. Am Samstag, 26. Dezember, kam es um 18.15 Uhr auf dem „Hongsener Weg” zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit einem Schwerstverletzten.
Nach bisherigen Ermittlungen befuhr ein 21-Jähriger aus der Gemeinde Hille mit seinem Opel den „Hongsener Weg” in Richtung „Alte Straße”. Rund 200 Meter vor der Einmündung zur „Alten Straße” kam das Fahrzeug auf trockener und gerader Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal in eine Baumreihe.
Eine zufällig am Einsatzort vorbeikommende Feuerwehrkameradin aus Hüllhorst hatte über Notruf die Rettungskräfte gerufen und erste Hilfe geleistet.
Bereits acht Minuten nach der Alarmierung traf das Rettungsscherenfahrzeug der Löschgruppe Hüllhorst an der Einsatzstelle ein. Der 21-jährige Fahrer war in seinem Auto eingeklemmt.
Die Einsatzkräfte entfernten im Verlauf der Rettungsaktion das Dach und die komplette linke Seite des Fahrzeuges. Erst anschließend konnte der Fahrer aus seinem total zerstörten Opel Astra befreit werden.
Nach der rettungsdienstlichen Erstversorgung an der Einsatzstelle wurde er mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen in das Klinikum Minden gebracht. Die Feuerwehr Hüllhorst war mit insgesamt 14 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von rund 2.500 Euro.
(Text: HO / Bild: Feuerwehr)
Tags: Blaulicht




Hallo Wehrleute aus Hüllhorst!
Wir sind die Eltern des Verunglückten und möchten uns von ganzen Herzen bei Ihnen bedanken. Ganz besonders möchten wir uns bei der Ersthelferin (eventuell auch persönlich) bedanken – leider wissen wir weder Namen noch Adresse! Ihr hat unser Stefan sein Leben zu verdanken!
Wäre es möglich, dass die junge Frau mit uns Kontakt aufnimmt oder wir uns auf der Wache persönlich vorstellen können? Da wäre uns schon sehr mit geholfen.
Unserem Stefan gehts den Umständen entsprechend einigermaßen gut! Er hat den Unfall mit schwersten Kopfverletzungen-nach zig OP`s und 6 Wochen Intensivstation ohne Hirnschäden überstanden.
Sie können sich nicht vorstellen, wie glücklich wir darüber sind – DANK Ihrer Hilfe!
Es wäre schön, etwas von Ihnen zu hören.
Danke
Famlilie Schmetz
05703/1285
Ich bin ja immer noch erstaunt, dass ich da lebend rausgekommen bin!
Sehr geehrte Familie Schmetz,
es freut uns, dass es Ihnen bzw. Ihrem Sohn wieder besser geht und danke für die netten Worte. Man kann sicherlich sagen, dass dieser Verkehrsunfall schon eine besondere Herausforderung für alle beteiligten Einsatzkräfte darstelle und hier der Faktor Zeit einen entscheidenen Einfluss auf den Erfolg und somit auf Ihr Leben bzw. auf das Leben Ihres Sohnen hatte. Aber auch die Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Rettungswache Lübbecke und alle Mitarbeiter des Klinikums haben ihren Anteil beigetragen.
Wir möchten in diesem Zusammenhang aber auch erwähnen, dass es eher ungewöhnlich ist, dass uns auf so herzliche Weise für unsere Arbeit gedankt wird. Auch wenn alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hüllhorst angetreten sind, um sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, so sind es gerade solche anerkennenden Worte, die uns für unsere zukünftige Arbeit besonders motivieren.
Hinsichtlich der Kontaktdaten zu unserer Kameradin, die als Erste am Unfallort war, werde ich mich mit Ihnen direkt in Verbindung setzen.
Ihnen, Herrn Schmetz bzw. Ihrem Sohn wünschen wir weiter gute Besserung und alles Gute.
Andreas Henke
(Löschgruppenführer)
Wow, dass du den schweren Unfall überlebt hast und auch „relativ”(?) folgenfrei weiterleben kannst, gleicht einem Wunder.
Ein guter Freund von mir hat auch ein schweren Unfall überlebt, liegt aber aufgrund schwerer Hirnverletzungen im Wachkoma…
Liebe Grüße und an den Fahrer, alles Gute.