CDU: Horst Ramspoth will „Chill-Platz” unterstützen

Mi, 12. August 2009

Aus den Ortsteilen, Hüllhorst

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Hüllhorst. Ein Chill-Platz in Hüllhorst, ein Treffpunkt, an dem sich Jugendliche weitgehend ungestört mit Gleichaltrigen treffen können – dieser Wunsch sei schon mehrfach an Horst Ramspoth herangetragen worden.

„Der Begriff Chillen ist mir absolut nicht fremd, immerhin habe ich drei Kinder im entsprechenden Alter”, sagt der CDU-Bürgermeisterkandidat, der sich vor einiger Zeit mit Jugendlichen zu einem Gedanken- und Meinungsaustausch getroffen hat.

Dieser Platz soll möglichst abseits von Wohnhäusern liegen und vor allem für die älteren Jugendlichen in Hüllhorst ein Treffpunkt werden.

Ramspoth begrüßt die Idee: „Wir haben Kinderspielplätze und einen attraktiven Jugendtreff. Ein Chill-Platz, mitgestaltet und betreut von jungen Menschen, wäre eine große Bereicherung für Jugendliche und junge Erwachsene in unserer Gemeinde”, sagt Ramspoth, der ein solches Projekt unterstützen will.

Nach dem Ende der Schulferien will er sich ein weiteres Mal mit Jugendlichen treffen, um die Vorstellungen und Wünsche zu konkretisieren. (Text: HO / Bild: CDU)


16 Kommentare zu “CDU: Horst Ramspoth will „Chill-Platz” unterstützen”

  1. Einer sagt:

    Na, diesen Bericht kann man ja wohl nur als Wahlwerbung verstehen! Keine Erläuterung. Keine Aussage. Keine Lösung.
    Und ein Foto mit zwei jungen CDU Anhängern!

  2. Hans Domberg sagt:

    Jede Aktivität für Jugendliche ist sicher hilfreich und notwendig über alle Parteigrenzen hinaus und vor und nach dem Wahlkampf.

    Was mich stört, ist das Anonyme der Kommentarschreiber
    auch zu anderen Themen.
    Angst? Unsicherheit? Mitreden ohne Verantwortung?
    Feigheit?
    Irgendwas muss es doch sein, dass jemanden davon abhält, namentlich zu seiner Aussage zu stehen.
    Ich rate der Redaktion, Beiträge ohne Namensnennung – wie üblich bei der Presse – nicht mehr anzunehmen.

  3. Ein anderer Leser sagt:

    Ich frage mich, warum Leser, die Kommentare verfassen, ohne ihren Namen anzugeben, ständig angegangen und nicht für voll genommen werden.

    Auch anonyme Kommentare können inhaltlich sinnvoll und diskussionsfördernd sein.

    Oder haben einige der Leser, die ihren Namen verwenden u. U. Angst, dass sie gerade die Meinung eines Parteikollegen angreifen?

    Durch die Möglichkeit, anonym zu kommentieren, wird Lesern, die sich evtl. nicht trauen würden, die Möglichkeit gegeben, ihre Meinung kund zu tun.
    Ich sehe darin nichts Verwerfliches. Es gibt nunmal Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, nicht öffentlich in Erscheinung treten wollen, aber trotzdem ihre Ideen, Vorschläge oder Kritik äußern möchten.

    Mit „Angst? Unsicherheit? Mitreden ohne Verantwortung?
    Feigheit?” hat das in den seltensten Fällen zu tun.
    Eigentlich könnte man den Spieß auch umdrehen und jeden, der fordert, dass anonyme Beiträge nicht mehr veröffentlich werden, der Engstirnigkeit bezichtigen.

    Wir leben im 21. Jahrhundert, das Web 2.0 ist allgegenwärtig. Überall im Internet wird unter Pseudonymen in vielen Foren sinnvoll diskutiert. Vielleicht liegt hier auch nur ein Generationenkonflikt vor, da die Leser, die einen Namen fordern, wissen wollen, mit wem sie es zu tun haben, anstatt sich einfach nur auf eine inhaltvolle Diskussion einzulassen.

  4. Einer sagt:

    Lieber Herr Domberg,
    auch weiterhin werde ich die Möglichkeit der Anonymität wahrnehmen!
    Hiermit sehe ich meine Meinungsfreiheit am besten geschützt.

    Sie sollten doch vielleicht eher auf das Thema eingehen!
    Aber vielleicht habe ich da ja auch genau ins Schwarze getroffen!?

  5. Lars Wunderlich sagt:

    Das Thema ist der Chill-Platz für Jugendliche und
    nicht die Bewertung, wie und durch wen die Unter-
    stützung dargestellt wird.

    Von daher wären Ideen, Gedanken und Vorschläge zum
    Thema wichtiger als Kommentare, die mit dem Thema
    nichts zu tun haben. Der vorherige Schreiber wider-
    spricht sich daher selbst.

    Anscheinend besteht in allen Ortschaften das Problem,
    dass Jugendliche keinen richtigen Platz haben. Hier
    muss darüber gesprochen werden und dann müssen Taten folgen.

    Das dieses Problem nicht gerade erst seit kurzem be-
    steht, ist auch klar. Leider ist vom bisherigen Amts-
    inhaber wenig gekommen. Von daher sehe ich den Vor-
    stoß von Horst Ramspoth, die Sache öffentlich anzu-
    gehen, für gut an.

    Wie man hier sieht – siehe auch Bericht über die
    Jugendlichen in Schnathorst – bewegt sich dadurch
    was.

  6. Ein Leser sagt:

    “Wie man hier sieht – siehe auch Bericht über die
    Jugendlichen in Schnathorst – bewegt sich dadurch
    was.”

    Wobei das, soweit ich weiß, nichts mit Herrn Ramspoth zu tun hat.

  7. Lieber „ein Leser”,

    jede Aktivität für die Jugendlichen in unserer Gemeinde ist doch sehr zu begrüßen.

    Auch ihre Äußerungen haben sicherlich absolut nichts mit Wahlkampf zu tun – da kann sich jeder Bürger absolut sicher sein . . . „Kopfschüttel”

    Leider fallen der Politik solche Projekte nur ein, wenn gerade Wahlkampf ist. Ob das auf Horst Ramspoth auch zutrifft, können ich und auch sie nicht beurteilen. Dazu müssten sie ihn erstmal in die Verantwortlichkeit wählen. Bislang haben sich alle Parteien bei diesem Thema nicht gerade mit Ruhm bekleckert!

    Deswegen würde ich mich sehr freuen, wenn auch „ein Leser” solche Projekte unterstützen würde – egal von welcher Partei ausgelöst!

    Es grüßt „ein Mitglied” der Jugendinitive Ilex e. V., der sich durchaus traut seine Meinung auch öffentlich kund zu tun – also viele Grüße Matthias Eggert

  8. Marcel Küster sagt:

    Leider muss man immer wieder feststellen, dass man es manchen Bürgern einfach nicht recht machen kann. Wenn von vielen Jugendlichen, meiner Meinung nach zurecht, ein Platz gefordert wird, wo sie sich ungestört treffen können, muss von Politikern, die soetwas ermöglichen können, gehandelt werden. Herr Ramspoth möchte dies tun und hat seine Hilfe angekündigt. Eigentlich ist doch genau das wünschenswert. Dass Herr Ramspoth nicht auf anhieb eine riesige Fülle an Ideen mir bringt, ist eigentlich verständlich und warum „zwei junge CDU-Anhänger” sich nicht dafür einsetzen dürfen, ist mir ebenso völlig schleierhaft. Diesen Artikel dann auch noch als „Wahlwerbung” abzutun stößt bei mir auf völliges Unverständnis. Vielleicht sollte man sich eher darüber freuen, engagierte Menschen in Hüllhorst zu haben, die sich für so etwas einsetzen.

  9. Leser sagt:

    Ich wundere mich doch sehr … einen sogenannten „Chill”-Platz … . Sollte das nicht genau das Jugendcafé sein, was wir in Hüllhorst haben? Wozu haben wir das dann? Damit es im Ortskern gut aussieht? Oder bekommt jetzt jeder Ortsteil seinen eigenen Treff? Wenn man mal in Schnathorst vorbei fährt, stehen da jede Menge Roller und Mopeds und sogar Autos von unseren Chillern. Wieso dann nicht das Jugendcafé? Interesse verloren? Das wird wohl dann auch den Chillplätzen drohen … . Aber Hauptsache vollmundige Versprechungen und es muss natürlich auch Geld kosten.

  10. Klaus Buchholz sagt:

    Weder sind sich „Einer”, „Ein anderer Leser” noch „Ein Leser” nicht über die Rechte im Klaren, die ihnen das Grundgesetz verleiht – der Artikel 5 garantiert ihnen das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht nehme ich auch für mich in Anspruch.
    Wer anonym seine Meinung äußert, kann nicht erwarten, ernst genommen zu werden. Er wurde instrumentalisiert oder ist selbst ein Wahlkämpfer mit Tarnkappe.
    Bemerkenswert für mich ist die Tatsache, dass Artikel der CDU, deren Bürgermeisterkandidat oder von Gruppen, von denen eine Nähe zur CDU vermutet wird, eine Flut von Kommentaren auslösen, die alle anderen Nachrichten verblassen lassen. Hat das mit der bevorstehenden Kommunalwahl zu tun? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  11. Sabine sagt:

    Ich fände es besser, wenn man sich hier um Lösungsvorschläge für die momentanen Probleme unserer Jugendlichen kümmern würde und nicht darum, ob jemand anonym oder mit Namen seinen Kommentar abgibt. Das wäre vielleicht ein neues Thema. Hey, wo ist denn hier die Toleranz geblieben? Ach ja und noch etwas: Wir haben doch auch „geheime” Wahlen, oder?

  12. Ein anderer Leser sagt:

    Natürlich gibt einem das Grundgesetz das Recht auf freie Meinungsäußerung. Jedoch würde ich es mir wünschen, dass auch einmal ohne Parteikappe diskutiert werden könnte bzw. die Verfasser von Kommentaren nicht sofort in eine Richtung abgeschoben werden, wenn man ihren Namen und dann möglicherweise auch gleich ihre Parteizugehörigkeit kennt.

    —–

    Themenwechsel

    Herr Eggert, sie schreiben, dass sie „ein Mitglied” der Jugendinitive Ilex e. V. sind. Ich hoffe, sie können somit einige Fragen beantworten und der Diskussion weiterhelfen.

    Nicht nur ich, auch mein Bekanntenkreis fragt sich, für welche Altersstruktur das Jugendcafé an der alten Post gedacht ist. Es erweckt nach außen hin nämlich den Eindruck, dass sich dort nur Jugendlich im Alter von ca. bis zu 14 Jahren aufhalten. Ist das Angebot eher für Jugendlich dieses Alters ausgelegt oder gibt es auch Angebote als Treffpunkt für Ältere. Gibt es auch Angebote für Ältere, wie werden diese angenommen, bzw. treffen sie sich dort regelmäßig oder nur zu bestimmten Veranstaltungen?

    Aus welchen Ortsteilen kommen Kinder/Jugendliche zum Jugendcafé?
    Ich sehe es als schwierig an, Heranwachsenden aus Bröderhausen, Oberbauerschaft, Tengern und eben auch Schnathorst den täglichen Weg nach Hüllhorst zuzumuten, nur um mit ihren Freunden abhängen zu können.

    So gesehen müsste es im Bereich Schnathorst einen weiteren Jugendtreff geben. Doch basierend auf meinem Eindruck, dass das Angebot eher für Jüngere ausgelegt ist, sollte man die betroffenen Schnathorster Jugendlichen einmal Fragen, was für ein Konzept sie sich vorstellen, wie der Treffpunkt organisiert sein soll und inwiefern die Vorgaben des Jugendschutzes eingehalten werden sollen.
    Es gab doch schon Gespräche mit der Gruppe. Da gab es doch bestimmt schon „bessere” Aussagen als „Wir möchten einen Ort, an dem wir uns treffen können”. Die Jungen und Mädchen haben bestimmt Ideen, die auch weitergehen als „ein Bauwagen wäre toll”. Warum werden diese Ideen hier nicht einmal veröffentlicht?

    Dass die Gruppe bereit ist mit anzupacken, hat sie ja schon mehrfach erwähnt. Jetzt muss aber auch mal etwas geschehen.

  13. Lieber „ein anderer Leser”,

    so langsam gehen die Kommentare auch mal in eine sachliche Richtung!

    Nur werde ich mich hier ganz bestimmt nicht mit einem „Phantom” über die Kommentarseite unterhalten.

    Sie können mich sehr gerne persönlich ansprechen, meine Ruf-Nr. lautet: 05744-920440 (Büro)!

    Viele Grüße von jemanden, der es sehr schade findet, dass man sich in Zeiten des Wahlkampfs nicht mehr traut, seinen Namen zu nennen

    Matthias Eggert

  14. Guten Tag,

    ich finde die thematische Diskussion in dieser Form sehr anregend, gut und wichtig! Ich rufe alle Beteiligten dazu auf, sich möglichst schnell an einen Tisch zu setzen, um vernüftige Lösungen zu erarbeiten.
    Von Seiten der Jugendarbeit im CVJM habe ich allerdings leider den Eindruck gewinnen müssen, dass den Jugendlichen, sobald man sie auch in die Pflicht zu nehmen versucht, diese auch gerne auf ihre Rechte und Wünsche verzichten.

    Zum Nebenthema kann ich nur sagen, dass ein solches Treffen mit Beteiligten aus der Politik vor den Wahlen definitiv zu nichts führen kann. (Ich kennen nämlich sonst kaum Jugendliche mit Partei-T-Shirts)

    Gruß Christian

  15. Leser sagt:

    Die bereits erwähnte Gruppe Jugendliche hat, dafür dass sie anscheinend so engagiert ist, bisher herzlich wenig dafür getan. Ein solches „Projekt” wie einen Bauwagen hätte auch allein umgesetzt werden können. Ich für meinen Teil sehen kein Engagement. Außer einer gemeinsam erstellten Wunschliste. Es scheint also möglich zu sein, auch kleine Gruppen von Person (ich konnte 8 Jugendliche zählen) finanziell mit Platz und Ausstattung zu helfen. Ich würde also jeder guten Nachbarschaft raten, die auf eine solche Personenzahl kommt, einen Grillplatz oder Gemeinschaftstreffpunkt zu fordern … warum auch nicht … Die Zusage, gern dabei mitzuhelfen, ist anscheinend eine ausreichende Aussage um finanziell unterstützt zu werden. Wenn man sich schon solchen sozialen Aspekten zuwendet, sollte man sich auch die Frage stellen, wieso z. B. in Oberbauerschaft, Tengern oder auch Schnathorst vor dem Bouleplatz bisher keine „Forderungen” laut geworden sind … Weil dort die Jugend in Vereinen und Gemeinschaften engagiert ist … oder, mag es sich auch „veraltet” anhören, noch Privat zum „Chillen” treffen kann. Geradezu amüsant fand ich dazu auch die Aussage, diesen Treffpunkt in das „nahegelegene” Industriegebiet zu verlagern. Anscheinend ist Mobilität also kein Knackpunkt. Meine Frage daher nochmal: reicht unser Jugendcafé nicht? Oder würde es ausreichen, das dortige Angebot anzupassen und zu verfeinern … ? Mit der Unterstützung einer Gruppe Jugendlicher … oder eines Freundeskreises ist mit Sicherheit nicht DEN Jugendlichen, wie es immer so schön heißt, geholfen … denn dann würde schnell aus einem Bauwagen oder einer Hütte eine Bauwagensiedlung. Oder möchte man anderen „Personenkreises” ihr gleiches Recht absprechen?

  16. Holzmeyer sagt:

    Ja super, es geht wieder los. Ich war auch mal jung – hier in Hüllhorst. Bis 14 Jahre habe ich mich im Dorf herumgetrieben und bin zum Bolzen auf`n Platz gegangen bzw. habe im Verein Sport getrieben. Mit 15 Jahren war ich besonders mobil – Mofa! Sind dann überall hingeknattert und haben uns an den unmöglichen Orten getroffen – und hat alles funktioniert. Wir hatten keinen Jugendtreff – leider, aber mein Gott andere Orte sind doch zu finden.
    Pommesbude, Schulhof, Parkplatz, Sportplatz oder bei irgendjemandem zu Hause. Wir wurden auch von genervten Erwachsenen vertrieben – gehört auch dazu. Aber es gab auch genügend Erwachsene, die tolerant waren. Und die haben uns machen lassen. Wieso funktioniert das heute nicht mehr? Wollen die Jugendlichen wirklich “gettoisiert” werden? Ein Bauwagen zu fordern ist toll, wird aber sicherlich von anderen irgendwann “abgefackelt”. Mein Tipp:
    etwas toleranter zu sein gegenüber einer Ansammlung von Jugendlichen und deren Geräuschpegel sollte ausreichen. Aber auch genauso konsequent gegen Vandalismus und Sachbeschädigungen den Jugendlichen entgegentreten. Dies gehört zu einer vernünftigen Erziehung. Alles andere ist in meinen Augen Gequatsche und nicht realisier(finanzier)bar. Jugendliche, die sich einsetzen – egal für was – sind von uns Erwachsenen zu unterstützen und ernst zu nehmen. Nur manches geht und manches eben nicht – und das muss den Jungs/Mädels auch gesagt werden können. Und ich Glaube, die verstehen das auch!

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