CDU: Ramspoth will mehr für Familien tun
Mi, 26. August 2009
Hüllhorst. Die CDU Hüllhorst hatte zum Familienfest eingeladen und viele Besucher kamen zur Veranstaltung auf dem Schulhof der Gesamtschule Hüllhorst.
Darunter auch der heimische Bundestagsabgeordnete Steffen Kampeter und der Europaabgeordnete Elmar Brok.
Für die Kinder standen verschiedene Angebote bereit: Acrylmalerei, Bobbycar-Rennen, GirlsBeauty-day, Hundeschule, Hüpfburg, Kinderschminken und Vorleseecke.
„Wir wollen die Menschen in Hüllhorst direkt erreichen und mit ihnen ins Gespräch kommen”, sagte CDU-Bürgermeisterkandidat Horst Ramspoth.
Die Online-Kommunikation über das Internet sei klasse, ersetze aber keinesfalls das persönliche Gespräch. Zudem habe für die Christdemokraten die Familienpolitik eine hohe Bedeutung.
„Hüllhorst muss sich noch mehr zu einer kinder- und familienfreundlichen Gemeinde weiterentwickeln”, sagte Ramspoth. Daran wolle er gemeinsam mit dem Bündnis für Familie arbeiten.
(Text: HO / Bild: CDU)




Ich bin zurück vom Bäcker, die Sonne strahlt und ebenso tun es die Kandidaten auf ihren Wahlplakaten in der gesamten Gemeinde. Mit einem überzeugendem Lächeln (jedenfalls bei manchen) versuchen die Kandidaten mit Sympathie und Offenheit ihren Namen, verbunden mit einer Botschaft, in die Köpfe der Wähler zu bringen.
Allein die kurze Strecke zum Bäcker macht die unterschiedlichen Wahlkampfstrategien der beiden großen Volksparteien offensichtlich. Die SPD setzt gezielt mit großen Werbetafeln Akzente, die CDU hingegen versucht mit einer flächendeckenden Strategie die Wähler zu überzeugen. Neben den regulären Plakaten der CDU, findet man dann auch noch hier und da kleinere Aufsteller, die häufig in Vorgärten stehen und sozusagen das Bekenntnis der Anwohner mit ihrer persönlichen Wahl zum Ausdruck bringen. Für mich kommt da so ein Gefühl vom Obama-Wahlkampf auf. In Amerika waren diese Bekennerplakate fester Bestandteil der Obama-mania.
Mir reicht aber nicht einfaches Plakat am Straßenrand, auch wenn es man mit einem Lächeln manchen Zweifel entkräften kann. Was gibt es also noch mehr. Beim Lesen der zahlreichen Artikel zeigt sich, dass jede Partei ein ganzes Konzept erarbeitet hat. Von der Country-Fete bis zur Oldtimer-Tour ist alles vertreten, unweigerlich mit jedem Anlass verbunden sind Bier und Bratwurst. Mir schmeckt’s.
Ich werfe aber noch mal einen Blick auf die „Mannschaftsaufstellung” der Parteien. Diesmal mit dem Focus auf die Altersstruktur. Wie im gestrigen Vergleich sind Die Grünen da klar an der Spitze. Ein frisches Team. Die FDP und die CDU (gerade so) halten sich wacker im Mittelfeld und die SPD (der jüngste Vertreter mit 41 Jahren) wie gestern bei der Frauenquote leider mit der roten Laterne am Schluss. Schade. Naja, mit der Farbe wird die SPD sicherlich zufrieden sein. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass die SPD keine Jugendarbeit leistet, die Altersstruktur bezieht sich nur auf die Kandidaten. Mit der Seite du-bist-hüllhorst wird die tolle Jugendarbeit der Jusos deutlich. Ob dies nun offensichtlicher als Wahlkampfstrategie kenntlich gemacht werden sollte (Florian Ramspoth) oder der Bürgermeister es die letzten Jahre versäumt hat, in dem Bereich etwas zu bewegen (Lars Wunderlich), bleibt immer die Entscheidung des Betrachters. Wie schon vorher Leser vorgeschlagen haben, wird die Seite auch in Zukunft hoffentlich von der Gemeinde unterstützt und genutzt. (In dem Zuge wäre eine Überarbeitung der Gemeinde-Hüllhorst-Seite auch zu empfehlen, wir sind nicht mehr im Jahr 2004).
Der letzte Satz hat mich tief beeindruckt.
Das ist kein Scherz.
Und nicht nur die Hüllhorster Gemeindeseite. Wenn ich mir die Aktivitäten in Sachen Ortsverbände anschaue, dann tränen mir die Augen.
Auf HüllhorstOnline ist reges Diskutieren angesagt und von der Öffentlichkeitsarbeit eine ganz Menge zu lesen.
Wahrscheinlich macht die neue Seite und der Wahlkampf das nötig. Aber was ist danach?
Werden die politischen Auftritte, denn nicht jeder Bürger hat Zeit und Muße sich intensiv mit der Politik im Gemeindewesen zu beschäftigen, dann genauso gepflegt wie in der letzten Zeit?
Wenn ja, dann reicht ein Besuch pro Monat bei weitem aus, denn soviel wie hier wird dort bei weitem nicht geboten.
Der Bürgermeisterkandidat möchte dieses machen, er möchte jenes machen, und am Besten auch nicht irgendetwas ganz anderes.
Ich würde gerne einmal wissen, was er konkret machen bzw. ändern will und auch eine inhaltliche Aussage darüber bekommen, was genau ihm denn an der momentanen Situation in der Gemeinde nicht gefällt.
Lieber “Ein Leser”,
diese Frage ist berechtigt! Der Bürgermeisterkandidat würde sie Ihnen sicherlich gern beantworten, wenn Sie ihm die Gelegenheit dazu geben. Rufen Sie ihn doch einfach mal an (05744/3400) oder schreiben Sie ihm eine Mail: horst.ramspoth@gmx.de. Er wird Ihnen die Antwort nicht schuldig bleiben.
Hallo Herr Buchholz,
bemerkenswert oder besser ich bewundere Sie. Sie sind der
perfekte Wahlkampfmanager der CDU. Es gibt keinen Kommentar, den Sie nicht im Sinne der CDU oder des Kandidaten Ramspoth beantworten oder zu Themen Stellung nehmen. Sie nehmen auch keinerlei Rücksicht auf Ihresgleichen, wenn es um die Sache geht. Jegliche Kritik an dem (Abstimmungs)-Verhalten der CDU in den vergangenen Ratsjahren oder am Kandidaten prallen nur so ab. Jetzt hier beim letzten Eintrag kann man auch den Eindruck gewinnen, dass Sie Herrn Ramspoth erst gar nicht die Chance der Reaktion im Forum geben wollen (da er vielleicht Dinge sagt oder schreibt, die nicht bei allen Anklang finden), alles, um bloß nicht in eine offene geführte Diskussion eintreten zu müssen. Trauen Sie ihrem
Kanditaten Forumsbeiträge nicht zu? Bleiben Sie doch entspannt, nicht alles was Kritik oder Fragen an die CDU ist, ist ein persönlicher Angriff. Trauen Sie doch mal anderen Leuten etwas zu. Die Wähler würden es Ihnen danken und sie hätten nicht den Eindruck – Herr Buchholz und seine CDU-Gefolgschaft steht zur Wahl.
Für mich ist der vorherige Kommentar nicht nachzuvollziehen. Hier besteht für jeden Bürger doch die
Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen. Warum
sollte dieses dann nicht Klaus Buchholz hier gestattet
sein, aus seiner Sicht einen Kommentar zu hinterlassen.
Das getroffene Angebot erfolgte mit Sicherheit in Ab-
sprache mit Horst Ramspoth. Wer es dann hier unter-
breitet, dass sollte letztendlich egal sein.
Ich finde das Angebot gut, vielleicht schafft es dann
der vorherige Schreiber, mal offen seine Fragen zu stellen und nicht unter einem Anonym hier polemisch
vorzugehen.
Herr Holzmeyer scheint ebenso auf dem Gebiet der
Polemik bewandert zu sein, denn bereits in der
Hallendiskussion folgten einige bissige, nicht
ganz nachzuvollziehende Kommentare. Aber auch
das gehört zu einem öffentlichen Portal wie
diesem.
Herr Buchholz,
ich denke nicht, dass mir der Anwärter auf den Posten des Verwaltungschefs persönlich erklären muss, was ihn an der momentanen Situation in der Gemeinde nicht gefällt.
Dazu hätte er in den letzten Wochen in der Presse sowie in der CDU eigenen Zeitschrift „Hit” ausreichend Gelegenheit gehabt. Leider lies Herr Ramspoth diese Chance mehrfach ungenutzt, so dass man seine Aussagen u. U. auch als reinen Populismus abstempeln kann.
Sollte dieser Diskussionsbeitrag dennoch ein Anreiz sein, die o. g. Punkte klarzustellen, kann man mir gerne eine E-Mail zukommen lassen. Die Adresse ist in diesem Beitrag hinterlegt.
Lieber Ein Leser,
merken Sie eigentlich, dass Sie sich ständig widersprechen? Ihre Beiträge sind derartig unnütz, sie fügen mir beim Lesen körperliche Schmerzen zu.
Sehr geehrte Frau Schmidt,
in meinem ersten Beitrag gab ich der CDU bzw. dem Kandidaten für das Amt des Verwaltungschefs die Chance, sich öffentlich zu meiner Frage zu äußern. Diese Chance wurde nicht wahrgenommen, so dass ich nun keinen Wert mehr darauf, lege solchige zu erhalten.
Warum schreiben die CDU und ihr Kandidat nicht klar und deutlich was ihnen nicht gefällt?
Will man nur Änderungen um der Änderungen willen, oder möchte man wirklich etwas verbessern?
Ich habe den Eindruck, dass der CDU und dem Kandidaten Angriffspunkte fehlen, denn dann würde man sich selber kritisieren, da CDU und FDP die Mehrheit im Gemeinderat bilden.
Horst Ramspoth möchte also vieles ändern? Hat er auch seine Parteimitgleider im Gemeinderat dazu befragt, ob diese mit den Änderungen einverstanden sind? Schließlich haben diese viel von dem entschieden, was der Kandidat der CDU jetzt ändern will.
Herr „Leser”,
beim Lesen Ihrer Kommentare bin ich etwas durcheinander gekommen. Zu Beginn wünschen Sie sich mehr konkrete Aussagen und fordern Herrn Ramspoth direkt dazu auf, dann erachten Sie es als nicht mehr notwendig, dass man es Ihnen persönlich erklärt und zum Schluss würden Sie es doch wieder begrüßen, wenn er Ihnen eine E-Mail schreibt. Was wollen Sie denn jetzt?
Packen Sie doch die Situation beim Schopf und schreiben Herrn Ramspoth eine E-Mail, denn Ihre E-Mail Adresse ist leider nicht zu sehen.
Darüber hinaus ist doch lobenswert von Herrn Ramspoth, nicht den Finger in die Wunde zu legen und zu kritisieren was alles schlecht ist, sondern Ideen und Perspektiven aufzuzeigen, was er verändern und verbessern möchte. Schwarzmalerei haben wir an anderen Stellen schon zur Genüge.
Dass sowohl Herr Henke als auch Herr Ramspoth sich mit Kommentaren auf HüllhorstOnline zurückhalten, ist in Anbetracht mancher Äußerungen verständlich. Beide suchen das direkte Gespräch mit den Bürgern und scheuen sich auch nicht, persönlich auf sie einzugehen. Der eine kann dies wunderbar mit seiner Tätigkeit als Repräsentant der Gemeinde bei Veranstaltungen verbinden und Herr Ramspoth erreicht die Bürger durch Familienfest, Country-Fest, Frühschoppen, Nachbarschaftstreffen etc.
Es ist schon bemerkenswert, wie hier über das Verstecken
hinter dem Anonym „Der Leser” ein andersparteilicher Mitbürger hier Stimmung gegen Horst Ramspoth machen
will.
Ich kann diese Person nur bedauern, weiterhin viel
Spaß im Versteck.
Ach ja, Polemik. Gehört zwar nicht ganz hier zum Thema,
aber meine Art der Kommentare liegt vielleicht daran, dass ich keine Ahnung habe, was ich Sonntag wählen soll.
Ich wünschte mir eine freie Wählergemeinschaft für Hüllhorst. Etwas Rot mit Schwarz und Gelb, unterlegt mit einen Hauch von Grün oder besser: frei von Fraktionszwängen und taktisch gestalteter Politik zum Wohle der Hüllhorster. Es ist wirklich nervend, dass sinnvolle und gute Vorschläge einfach ignoriert und bekämpft werden, nur weil sie vom politschen Gegner kommen – und das sogar auf Kommunalebene. Herr Wunderlich – Sie als sorgfältiger Leser haben vielleicht bemerkt, dass ich mal pro CDU / SPD und mal contra argumentiert habe. Ganz wie ich es für richtig halte, ohne irgendeine Fahne hoch zu halten. Dies kann sicherlich nicht jeder von sich behaupten, aber dies soll auch jeder für sich beantworten. Ich versuche halt guten Menschenverstand an den Tag zu legen und unterlege dies mit „bissigen” Kommentaren. Verzeihen Sie mir meine Polemik, die Sie anscheinend nicht nachvollziehen und einordnen können.
Natürlich könnte ich das persönliche Gespräch mit dem Kandidaten der CDU suchen. Jedoch möchte ich eine öffentliche Aussage darüber, was ihm nicht gefällt, was er konkret ändern will und woher er die finanziellen Mittel dafür nehmen will.
Solch eine Aussage hat einen höheren Grad der Verbindlichkeit als, bezugnehmend auf diesen Artikel, nur etwas zu sagen wie: „Hüllhorst muss sich noch mehr zu einer kinder- und familienfreundlichen Gemeinde weiterentwickeln.”
Dies sind die einzigen Aussagen die man vom ihm in der Presse liest und auch in der CDU Zeitung „Hit” gibt es keine konkreten Aussagen.
Möchte er etwas „verbessern und verändern”, dann möchte ich wissen warum er die jetzige Situation für verbesserungs- und veränderungswürdig hält und wie genau er sich die Verbesserungen und Veränderungen vorstellt.
Es entsteht leider der Eindruck, dass Herr Ramspoth entweder gar kein Konzept hinter seinen Aussagen stehen hat, oder er möchte keine öffentliche Aussage machen, da er in dem Fall die bisherige Arbeit der Hüllhorster CDU kritisieren würde.
Ich hoffe, dass ich mich nicht noch einmal wiederholen muss, Unstimmigkeiten nun geklärt sind und hoffe, dass Sie verstanden haben warum ich eine öffentliche Antwort begrüßen würde.
Zur E-Mail Adresse: Diese ist grundsätzlich nicht zu sehen, liegt aber dem Betreiber der Seite vor.
Ich verstehe sie nicht, aber lieber Herr „Leser”, bitte wiederholen Sie sich nicht! So weit kann man sich eigentlich gar nicht ins Aus schießen. Ich kann mich den Worten von Carola Schmidt nur anschließen, es bereitet einem körperliche Schmerzen.
Ach, hätte ich die Diskussion mal vorher gelesen. Nicht, dass mein Kommentar im anderen Beitrag noch so eine Lawine auslöst!
Ich sehe das aber genauso wie „Leser”, wobei ich gesinnungsmäßig Bernd zuneige.
Es geht ja garnicht darum, dass Herr Ramspoth nun besonders plakativ oder polemisierend argumentiert. Nur, er hat halt eine (so ist mein Eindruck im Moment) etwas größere Präsenz in den Medien. Dadurch wird naturgemäß auch seine Angriffsfläche größer. Und wenn dann eben Schwachstellen auftreten, dann dürfen die ja wohl benannt werden, vom mündigen Bürger!
Aber seine Spitzenfunktionäre können ja auch ganz gut reden im Moment. (Können die anderen natürlich genauso gut, nur da isses mir grad aufgefallen.)
Grüße
Christian S.