Abfuhr: Nein zu Neugestaltung und zinslosem Darlehen – Vorschlag der Vereinsgemeinschaft abgelehnt
Fr, 20. November 2009
Schnathorst. Eine Abfuhr hat die Vereinsgemeinschaft Schnathorst im Bau- und Wegeausschuss erhalten: Die freien Flächen vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Schnathorst werden im nächsten Jahr nicht neu gestaltet.
Gegen das Vorhaben haben acht Ausschussvertreter aus den Reihen der CDU gestimmt. Da kamen die sieben SPD-Ja-Stimmen nicht gegen an.
Selbst der Vorschlag mehrerer Schnathorster Bürger, ein zinsloses Darlehen in Höhe von 40.000 Euro vorzustrecken, um die Auszahlung von Fördermitteln nicht zu gefährden, half nichts. Die CDU sprach sich vehement gegen eine weitere – wenn auch zinsfreie – Kreditaufnahme aus.
Gekostet hätte die Neugestaltung der Freiflächen rund um das Gemeinschaftshaus 66.000 Euro, wobei 26.000 Euro aus Fördertöpfen gekommen wären. 40.000 Euro hätte der Anteil der Gemeinde betragen. Diese Summe stehe aber erst 2012 oder 2013 zur Verfügung, hieß es.
(Text: HO / Bild: Vereinsgemeinschaft Schnathorst)




Tolle Entscheidung, für die Sporthalle in Tengern werden Millionen als zinsloses Darlehn aufgenommen, und bei einer Summe von 40 000 € ist die weitere Verschuldung zu hoch.
Nicht nur, dass die Sportler und die Nutzer des DGH weiter durch den Schlamm laufen müssen, es werden auch noch die Fördermittel riskiert; dann kostet es in zwei Jahren eben 66.000 € Steuergelder statt 40.000 €.
Die Bürger in Schnathorst werden sicher interessiert sein, wie die CDU solch eine Entscheidung erklärt.
Da muss von Seiten der Fraktion ganz schön Druck gemacht worden sein, wenn sogar der Schnathorster Ortsvorsteher und auch Ratsmitglieder der CDU, die sich bisher für den SV Schnathorst und auch den Ausbau engagiert haben, auf einmal dagegen stimmen. Auch ich bin mal gespannt, wie man diese Entscheidung wirklich stichhaltig begründen will.
Da setzt sich die „Wir bestimmen das, weil wir sowieso das sagen und die Mehrheit haben”(Zitat: Willi Oevermann )-Politik der CDU im Rat, oder besser, hier in dem Ausschuss fort. Das war in der letzten Wahlperiode so und das wird bei einer CDU/FDP-Mehrheit so bleiben.
Aber irgendwann werden auch die Bürger im Osten unserer Gemeinde wach und denken mal über ihr Abstimmungsverhalten bei der nächsten Kommunalwahl nach.
Ich wünsche mir, dass die stetigen Bemühungen um die Dorfverschönerung von der Vereinsgemeinschaft Schnathorst weiter betrieben werden.
Lasst Euch durch so einen Rückschlag nicht unterkriegen.
Für einen Anbau an der Turnhalle Schnathorst werden 1,23 Mill. Euro festgesetzt. Eine neue Halle soll aber nur 2 Mill. Euro betragen. Jetzt wollen die Schnathorster ihren Vorplatz erneuert habe. Dieses hätte man ja auch von der Summe des Anbaues abziehen können. Im vorherigen Jahr wurde auch schon an der Gemeinde vorbei der Kleinfeldplatz erbaut, ohne einen Antrag an die Gemeinde zu stellen. Dies ist jetzt wohl der Frust, dass die Halle nicht in Schnathorst gebaut wurde.
Wer nimmt die Vereine noch ernst?
Wir haben Schnathorster Räte und Ortsvorsteher gewählt, wofür eigentlich? Es erschüttert die Unwissenheit der CDU-Ratsmitglieder über den Stand der Planung, wenn behauptet wird, es wäre Luxus und es gäbe eine Flaniermeile in Schnathorst. Oder man meint, es wären sowieso zuviel Parkplätze. WARUM hat man denn schon mehrmals einen Landeszuschuss gemeinsam beantragt?
Bürger- und Vereinsnähe wäre, wenn man ohne Vorurteile nicht nur vor der Wahl miteinander sprechen würde. Entscheidungsfördernd wäre auch, wenn man jetzt so gegen 17 Uhr im Halbdunkel zur Sportanlage oder zum DGH fährt, aber das ist für mache zuviel verlangt. Eine CDU-Fraktionssitzung im DGH? Es wäre schön, wenn nicht mit Vorurteilen, sondern mit Fakten argumentiert würde. Für die beteiligten Vereine haben leider Ahnungslose, ohne Kenntnis der Hintergründe, Entscheidungen getroffen.
Wir haben sie gewählt?!
Mal langsam, irgendwann muss mal ne (Finanz)Grenze gezogen werden. Es ist auch nicht richtig, dass eine (Hallensanierung und Neubau) mit dem anderen zu vergleichen. Sicherlich sind einige – und nicht nur immer die Schnathorster Belange – Dinge wünschenswert, aber zu einer vernünftigen Überprüfung der Möglichkeiten und Mitteln (wie auch im privaten Betreich) gehört nun mal auch die Notwendigkeit gepaart mit dem zeitlichen Aspekt. Ist der „Parkplatz” vor dem Sportgelände wirklich so vorrangig zu behandeln, selbst bei Verlust einer in Aussicht gestellten Förderung? Wen betrifft es denn? Doch wohl in erster Linie die Schnathorster. Und was ist mit den Anliegen der anderen Ortsteilen? Bekommt Schnathorst denn nicht schone eine enorme Aufwertung wie z. B. Hallensanierung, neuer Lebensmittelmarkt..? Wie gesagt, und die anderen? Der Hallenneubau geht aber alle an, nicht nur die Sportler aus dem betreffenden Ortsteil, sondern auch die der anderen Sporttreibenden, die Schule, Offener Ganztag, GSV-Angebote, also insgesamt eine Infrastrukturmaßnahme der gesamten Gemeinde, um diese gegenüber anderen Kommunen attraktiver erscheinen zu lassen. Da ist mit Verlaub ein „Dorf-Parkplatz” doch wohl nicht ganz so vorrangig. Auch im Hinblick, dass Schnathorst ja schon einen vorzeige-historischen Dorfplatz besitzt. Container-Angebot an Jugendliche, Schnathorster Archiv, Kleinfeldspielanlage, Beachvolleyballanlage usw.
Man kann schon neidisch werden auf so viel Man-Power und „Egobefriedigung”. Und hier ist gerade im Rat schon viel Lobby-Arbeit geleistet worden. Man muss auch mal verlieren können und den anderen wichtigen und zukünftigen Aufgaben bzw. Ortsteilen ein bisschen Finanzspielraum lassen.
Verbesserung am DGH und Sportanlage
Wer weiß im Bau- und Wegeausschuß überhaupt, was schon einmal beschlossen war? Die VGS ist ehrenamtlich und wird behandelt, als wolle man sich persönlich bereichern. Im Jahre 1996 wurde ein Antrag zur Verbesserung gestellt. Der GEMEINDERAT hat dankenswert das DGH erneuert. Nach etlichem Hin und Her wurde im Jahre 2005 ein Plan für die Außengestaltung erstellt und auch von der VGS bezahlt. Dieser Plan wurde am 19.10.2005 beantragt und weitere Mitarbeit angeboten. Siehe Bericht WB vom 7.12.2005.
Im Antwortschreiben vom 22.3.2006 wurde die Nichtzustimmung mitgeteilt, aber die grundsätzliche Umgestaltung begrüßt und die Bereitschaft mitgeteilt, einen Förderantrag an das Amt für Agrarordnung zu stellen. Weitere Gespräche und Plananpassungen folgten. Das WB vom 11.1.2007 berichtet: Klares Votum für Dorfplatz. Und die NW schreibt über das rasche Handeln für den Antrag. Der Antrag wurde gestellt. Es gab eine Empfehlung, die Maßnahme auf mehrere Jahre zu verteilen. Eine Mithilfe der Vereine wurde besprochen. Die jährlichen Bürgermeistergespräche hatten dieses Thema, ohne Ablehnung. Es gab im Laufe der Zeit von der VGS bezahlte Planungsanpassungen, Hinweise und Gespräche. Keine Reaktion des Rates. Der Antrag mit dem zinslosen Darlehnsangebot wurde ohne Rücksprache mit der VGS abgelehnt. Keine Wertschätzung für eine Vereinsgemeinschaft, die im Laufe der Jahre und auch aktuell einiges ehrenamtlich auf den Weg gebracht hat.
Und das bei der Aussage: Wir wollen und brauchen das Ehrenamt. Vielleicht nur zur Wahlunterstützung. DANKE!
@Holzmeyer
Die Grenzen werden, wie man sieht, schon früh genug gezogen.
Die Schnathorster deswegen dazu aufzufordern, ihre Vorschläge und Wünsche zurückzustecken, verkennt die Realitäten in der (Kommunal-)Politik.
Wer sich nicht im Gespräch hält, der wird vergessen. Die Tatsache, dass Schnathorst (angeblich) so gut bei der Dorfausstattung wegkommt, zeigt nur, dass hier rührige Menschen am Werk sind (manche würden Lobby-Arbeit dazu sagen), denen die Projekte am Herzen liegen und die sich kontinuierlich dafür einsetzen.
Und insb. ehrenamtliche Arbeit als “Egobefriedigung” zu bezeichnen, ist wohl das Dümmste, was man in dem Zusammenhang von sich geben kann.
Tja Herr Christian S., dies ist genau, was ich erwartet habe. Ich oder besser wir, wir, wir. Ich fordere niemanden auf, seine Vorschläge und Wünsche zu äußern, warum auch. Ich gebe nur zu bedenken, dass es neben Schnathorst auch andere Ortsteile gibt, die wir hoffentlich nicht vergessen – auch wenn dort Menschen leben, die nicht so rührig sind. Abenteuerlich ist aber Ihre Erkenntnis, dass Sie aus meiner Meinung herauslesen können, dass ich das Ehrenamt als Egobefriedigung verstehe. Bekleiden Sie ein Ehrenamt? Ich ja.
Nicht, dass es wieder falsch verstanden wird. Natürlich soll es heißen: …seine Vorschläge und Wünsche n i c h t zu äußern….
Die Wahl wurde gewonnen, die Intrigen gehen weiter, was sollte sich in der Gemeinde Hüllhorst auch ändern.
CDU und FDP können wegen ein paar Stimmen weiterhin die Anträge der SPD und Grünen verhindern und Bürgeranliegen mit Füßen treten.
Herr Willi Oevermann hat mit seinem Zitat:
„Wir bestimmen das, weil wir sowieso das sagen und die Mehrheit haben” wohl Recht.
Aber weiß er auch, was er da sagt. Wohl kaum.
Denn die Vertreter des Rats werden von den Bürgern gewählt und sollen überparteilich zum Wohle der Bürger entscheiden.
Wer das nach so vielen Jahren Ratszugehörigkeit immer noch nicht verstanden hat, sollte sein Mandat zurückgeben.
Und zwar so schnell wie möglich.
Die FDP scheint ihre eigenen Worte auch schnell vergessen zu haben.
Andreas Eickmeier
Man werde versuchen, das eigene Profil zu schärfen, um eine deutlichere Abgrenzung darzustellen.
Wann???? – drei Monate vor der nächsten Wahl, oder war die Betonung auf dem Wort „versuchen”?
Sie hatten jetzt die Möglichkeit, der FDP ein eigenes Profil zu geben. Die FDP ist in allen Ausschüssen erstmals stimmberechtigt ohne die CDU.
Freie Entscheidungen wären möglich, auch Entscheidungen mit der SPD und den Grünen, denn hier sind sicherlich auch für Hüllhorst gute Anträge zu erwarten.
Andreas Sand
Die FDP unterwirft sich nicht dem Fraktionszwang der CDU.
Dann zeigen Sie es auch und verstecken sich nicht hinter den Machern der CDU.
Denn die ziehen weiter an den Strippen und nichts wird sich ändern.
Obermeier, Buchold und Wiemann geben den Ton an.
Hoffentlich hat der letztgenannte der Gemeinde nicht gerade einen Bärendienst geleistet mit seinem Antrag zur Umbenennung des Heimatmuseums.
Denn falls sich die in der Zeitung erhobenen Anschuldigungen bestätigen – kann man hier nur einen Rücktritt erwarten. Doch die nächsten Wahlen kommen.
Die Linken sitzen schon in den Startlöchern und die CDU wird in dieser Gemeinde dafür sorgen, dass sie genug Stimmen erhalten.
Weiter so.
Neid erzeugen, Hass schüren, Sachlichkeit ignorieren, verstellen den klaren Blick und schaffen weniger Toleranz!
Ich kenne Herrn Holzmeyer nicht, aber Herr Holzmeyer sagt zu allen was!
Wenn man etwas besser weiß, ist das sicher gut, aber ich vermisse dabei Toleranz. Vielleicht fehlgeleitete Manpower, Egobefriedigung oder die falsche Brille?
Wer beim bewerten des Nebenzentrums Schnathorst über Hallensanierung, Lebensmittelmarkt, Dorfplatz, Archiv, Container, Sportanlagen und „nur” Schnathorstern und zuviel Manpower und Kreativität schwadroniert und sich am letzten Hüllhorster orientiert und zum Maß der Dinge macht und dabei das Ehrenamt zur Egobefriedigung verwendet, der kennt keine Ursachen und Gründe! TOLL!
Übrigens es gibt auch noch eine Holzhandlung, ein Puppenmuseum, Paraglider, eine Windmühle, eine Kirche, eine Apotheke, u. ä., viele Hüllhorster Bürger und Häuser in Schnathorst.
Zum Klarstellen, es geht nicht um verlieren, es geht nicht um Geld, es geht nicht um Schnathorst und um Vereine: Es geht im kommunalen Bereich um das Achten und Ernstnehmen! Klar?
Dabei ist für ALLE: Selbsterkenntnis der erste Weg zur Besserung!
Wir in Hüllhorst am schönen Südhang des Wiehengebirges sollten, ohne Neid und Schuldzuweisungen, alle Kraft (Manpower), Kreativität, Stärken und Fantasie nicht gegeneinander einsetzen, sondern Politik, Ehrenamt und Bürgerwillen anregen, immer etwas zu verbessern!
Es gibt genug zu tun! Glück auf!
@ “Freier-Beobachter” *rolleyes*
das Darlehen der VGS bedeutet eine weitere Kreditaufnahme der Gemeinde. Wenn Sie sich den Haushalt anschauen (Homepage der Gemeinde) werden Sie unzweifelhaft erkennen, das hier für weitere Darlehen kein Spielraum mehr ist. Wir sind finanziell am Anschlag angekommen. Zu einer weiteren Kreditaufnahme kann die FDP keine Zustimmung geben. Vor dem Hintergrund einer möglichen zusätzlichen Belastung durch das Klinikum Minden halten wir es für geboten, eine strenge Ausgabendisziplin einzuhalten. Eine solide Haushaltsführung ist das Gebot der Zeit.
Es sind noch Anträge beider großen Fraktion anhängig. Ohne Gegenfinanzierungsvorschlag (Einsparung an anderer Stelle) werden wir dem nicht folgen.
Dies haben wir auch in der Fraktionssitzung deutlich gemacht.
Der Neubau der Sporthalle in Tengern und die Erweiterung der GS Schnathorst, werden die Gemeinde über Jahre belasten.
Da wir unsere Einnahmenseite zur Zeit nicht verbessern können, müssen wir unsere Ausgabenseite reduzieren, um in Zukunft auch weiter handlungsfähig zu bleiben.
Ein Haushaltssicherungskonzept wäre sehr unangenehm für alle Hüllhorster Bürger.
Da wir nur eine kleine Fraktion sind, können wir uns ein „Ortsteildenken” nicht erlauben, sondern müssen alle Ortsteile gleich behandeln. Auch für Hüllhorst gab es ein Konzept zur Umgestaltung des Platzes an der alten Turnhalle. Und auch das wurde abgelehnt, weil es nicht zu
finanzieren war.
So wünschenswert die Umgestaltung auch ist, finanziell ist es zur Zeit nicht realisierbar.
Wir glauben, daß dies die Mehrheit der Hüllhorster Bürger ähnlich sieht.
Mit freundlichen Grüßen
AS
Tja, Herr Bernd Holzmeyer. Irgendwie nicht ganz das, was ich erwartet hatte.
Wozu haben wir (in Schnathorst) denn die VGS, die Ortsverbände, den Ortsvorsteher etc., wenn die sich nicht für Schnathorst einsetzen?! Sie tun es und das ist gut so. Der Rat hat selbstverständlich an alle zu denken, aber wie kann man den Schnathorstern (hier können Sie auch Tengeraner, Hüllhorster, Oberbauerschafter etc. einsetzen) VORWERFEN „nur” an das wir, wir, wir zu denken?
Also ICH sehe das so: Die Dörfer arbeiten an ihren Konzepten, der Gemeinderat prüft diese Konzepte und unterstützt sie, oder eben nicht.
Wo keine Konzepte eingebracht werden, kann auch nix passieren. Oder soll sich der Rat alles selber aus den Fingern ziehen und den Dörfern seine Konzepte überstülpen??
Und nur weil sich die (in diesem Fall) Schnathorster etwas darüber empören, das ihr Vorschlag nicht angenommen wurde, heißt das ja wohl noch lange nicht, dass sie damit unsolidarisch oder gar feindselig gegenüber den Nachbardörfern wären.
Und wenn Sie sich Ihren Text vom 20.11. nochmal durchlesen, dann werden Sie auch feststellen, wieso ich meinen Kommantar so verfasst habe.
Selbst wenn Sie es nicht so gemeint haben, im Text steht genau das.
Wir schreiben hier als Eltern eines fußballbegeisterten Jugendlichen und als Schnathorster Bürger. Die Sanierung des Dorfplatzes Schnathorst wurde von der CDU/FDP in der letzen Sitzung des Bau- und Wegeauschuss abgelehnt. Als Luxus und Flaniermeile wurde der Dorfplatz bezeichnet. Was ist daran Luxus, wenn man trockenen Fußes an einer Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus teilnehmen möchte, wenn man sich ohne Gummistiefel ein Fußballspiel ansehen möchte und sich im Dunkeln nicht die Füße brechen möchte?
Es ist unzumutbar, diesen Platz im Dunkeln zu befahren oder zu betreten. Wer haftet dafür, wenn Senioren, die an einer Veranstaltung im DGH teilnehmen möchten, wenn Kinder, die den Fußballplatz nutzen möchten, oder Besucher der Fußballspiele stürzen. Die Ratsmitglieder der CDU/FDP? Die Gemeinde? Oder evtl. sogar der Sportverein, der gar nichts dafür kann.
Hat Herr Brockmann (von Ihm kam die Bezeichnung Flaniermeile) schon mal versucht, in Gummistiefeln durch Pfützen zu „flanieren“ (sieht bestimmt lustig aus)? Wenn er flanieren möchte, wird er das wohl in Tengern auf der Maifeier tun müssen. Denn dort ist ja alles in hervorragendem Zustand. Das soll auch so sein, denn die Maifeier in Tengern ist eine tolle Veranstaltung und tut unserer Gemeinde richtig gut.
Normalerweise werden doch bei der Sanierung von öffentlichen Gebäuden auch die Außenanlagen mitsaniert. Wahrscheinlich wurde das bei der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses vor ca. 12 bis 13 Jahren vergessen. Oder hatte man sich damals verplant?
Unsere Kinder weichen mittlerweile auf andere Fußballplätze aus, weil sie mit verschlammten Schuhen nicht auf den Kunstrasen dürfen. Bei Fußballspielen bekommt man von den Gastmannschaften zu hören: Wie sieht das denn hier aus.
Wieso stimmen auf einmal sogar der Schnathorster Ortsvorsteher, Schnathorster Ratsmitglieder (der noch nicht einmal aus Schnathorst ist) und sachkundige Bürger aus Schnathorst gegen Schnathorst. Denn hier wurde nicht nur gegen den Dorfplatz gestimmt, sondern gegen Schnathorst. Wir verfolgen bereits seit Jahren, das alles was aus Schnathorst kommt von der CDU/FDP Koalition abgelehnt wird.
Es wird den Schnathorstern ja schon fast vorgeworfen, dass Sie sich für Ihren Ortsteil engagieren. Natürlich haben wir einen Bolzplatz, ein Beachvolleyballfeld und vieles mehr. Doch diese Sachen wurden durch den DFB bzw. den SV Schnathorst und vielen Spenden und ehrenamtliche Arbeit der Schnathorster Bürger ins Leben gerufen.
Wir befürchten, dass, wenn die Sanierung noch bis 2013 rausgeschoben wird, die Fördermittel erschöpft sind und dann das Ganze zu den Akten gelegt wird.
P.S.: Wir rufen alle Schnathorster Bürger auf, sich dagegen zu wehren. Vielleicht bekommen wir eine Unterschriftensammlung zustande oder erreichen eine öffentliche Anhörung.
Hallo Herr Sand,
endlich mal eine eindeutige Aussage der FDP.
Ich habe mir die Homepage der Gemeinde angesehen und gebe Ihnen Recht, eine weitere Kreditaufnahme scheint nicht mehr möglich. (Auch wenn ich kein Experte bin)
Denn für die Sporthalle in Tengern werden Millionen als zinsloses Darlehn aufgenommen, da ist ab jetzt für andere Anliegen kein Geld mehr vorhanden.
Die Bürger werden sicherlich aber mit wachem Auge Ihre Aussagen -
1:
Es sind noch Anträge beider großer Fraktionen anhängig. Ohne Gegenfinanzierungsvorschlag (Einsparung an anderer Stelle) werden wir dem nicht folgen.
im Auge behalten.
2:
Der Neubau der Sporthalle in Tengern und die Erweiterung der GS Schnathorst, werden die Gemeinde über Jahre belasten.
sagt alles.
Beide Projekte sprengen in der jetzigen Wirtschaftssituation jeglichen Rahmen.
Die Erweiterung der Schule in Schnathorst ist für die Kinder und die Ganztagsbetreuung wichtig, das Projekt in Tengern ein Prestigeobjekt, das uns Hüllhorster Bürger noch sehr, sehr viel Geld kosten wird.
3:
können wir uns ein „Ortsteildenken” nicht erlauben, sondern müssen alle Ortsteile gleich behandeln.
Auch hier wird man mir wachem Auge drauf achten.
Mal sehen was daraus wird und ob wirklich alle Gleich behandelt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Der FB
@FB
Waren Sie schon mal in Tengern in der Sporthalle?
Ich war vor knapp 15 Jahren das letzte Mal da und hab seitdem nicht davon gehört, dass da mal groß was dran saniert wurde.
Eine 2-Feld-Sporthalle ist für einen Ortsteil (und die ganze Gemeinde) mit so einer regen Sportvereinstätigkeit sicher kein Prestigeprojekt, sondern eine zukunftsweisende Investition.
Die beiden Hallen gegeneinander auszuspielen ist wohl kaum zielführend. Abgesehen davon, in Tengern leben auch Kinder und die GS bietet ja wohl auch eine Ganztagsbetreuung an.
Und ich persönlich finde es lobenswert, wenn sich die Kommunalpolitik nicht den selben Fauxpas erlaubt wie „die großen”, an der Bildung und der Erhaltung der Bildungseinrichtungen zu sparen. Was macht eine Gemeinde wohl attraktiver, gute Schulen mit guten Sportanlagen oder ein gepflasterter Vorplatz?!
Ich verstehe den ganzen Stress gar nicht. Der so genannte „Dorfplatz” ist der alte Festplatz in Schnathorst und der sah schon immer so aus. Natürlich sind Verbesserungen immer schön. Aber wenn kein Geld… dann keine Verschönerung. Und Kerstin B., soweit ich das sehe gibt es vor dem DGH einen geteerten Parkplatz sogar mit eingezeichneten Buchten… von da kommt jeder trockenen Fußes zum Platz. Oder sind 2 m Umweg zu viel verlangt?
Ich finde es ja auch super, dass die VGS soviel Geld aufbringen konnte. Aber es ist und bleibt nunmal reine Verschönerung und ob die uns soviel Geld wert ist, sei dahin gestellt.
Lieber Leser, ich lade sie herzlich ein bei der momentanen Wetterlage mal auf den Sportplatz zu gehen.
Man kann zwar auf dem geteerten Parkplatz parken, aber nach den zumutbaren 2m ist dann erst mal Schluss, dann hat man bei dem kaputten Plattenweg zum Sportplatz noch genau 3 Möglichkeiten,
1. Ich gehe weiter und stehe 10 cm tief im Wasser.
2. Ich gehe rechts um diese Seenplatte und laufe durch den Schlamm auf dem unbefestigten Teil.
oder 3. Ich gehe links durch das Blumenbeet.
Vielleicht haben sie ja noch Kinder, die dürfen sie gerne mitbringen. Nach diesem Outdoor-Vergnügen werden die Ihnen den Innenraum ihres Autos dann auch noch umfärben, so als bleibende Erinnerung.
Lieber Leser
1. Ja, ich weiß, dass der Dorfplatz der alte Festplatz ist, aber er sah nicht immer so verkommen aus.
2. Zitat von Ihnen: Aber wenn kein Geld… dann keine Verschönerung.
Wenn wir alle so denken und uns damit so leicht zufrieden geben würden, wie sähe es dann in Schnathorst aus??? Ich frage mich nur, wohin fließt manches Geld. Mit Sicherheit zu manchen Projekten, die nicht sein müssen oder überteuert sind.
Es ist ja nicht erst seid heute ein Thema, der Dorfplatz, sondern schon seit Jahren.
3. Und es geht nicht um die 2m.
Ich glaube, Gedanken haben Sie sich darum nicht wirklich gemacht oder es sich bei dem Wetter und im Dunkeln mal angeschaut.
Wenn im DGH eine größere Feier ist (was des öfteren ist), ist der geteerte Parkplatz viel zu klein, und man muss auf den Dorfplatz ausweichen.
Wenn man etwas feiner angezogen ist, kommt man nicht mehr trockenen Fußes und sauber ins DGH.
Lieber Leser,
für mich ist das keine Verschönerung, sondern eine Sanierung, die dringend erforderlich ist.
Also ist es in Ihrem Interesse, wenn wir es ganz vergammeln lassen? Ich hoffe für sie nicht, dass Sie dort gezwungener Maßen mal parken müssen .
Irgendwann kommt der Tag, wo auch Sie denken werden: Hätten wir mal…, und dann ist es zu spät.
Lieber Christian S.,
noch eins zu Ihnen.
Natürlich ist es wichtig, gute Schulen mit guten Sportanlagen zu unterstützen und zu fördern, aber an die Gefahren die auf dem Dorfplatz lauern, denkt wohl keiner.
Der Dorfplatz soll nicht atraktiv aussehen, sondern ordentlich befahr- und begehbar gemacht werden.
Muss dort denn wirklich erst was Schlimmes passieren, damit manche wach werden???
*Hallo Bastian,
Du sprichst mir aus der Seele*
Ich glaube, manche vergessen, dass es nicht *nur* um den Dreck geht (jeder hat ne Waschmaschine), sondern auch um die Gefahren, die da lauern.
Denkt doch auch mal an eure Mitmenschen!!!
Als Schnathorster muss ich sagen, dass es mir leid tut, dass der Antrag wieder einmal verschoben wurde. Es wäre schön, wenn der Vorplatz wie durch die VGS geplant, umgestaltet werden könnte.
Zur Zeit scheint (jeder der im Internet den Haushaltplan angeschaut hat, kann das nachvollziehen) das Geld hierfür nicht da zu sein. Alle Bereiche (hier besonders die Schulen) müssen im kommenden Jahr Kürzungen hinnehmen!
Die Logik sagt mir, dass, wenn ich an der Ausbildung unserer Kinder Einsparungen hinnehmen muss, dass ich doch nicht auf der anderen Seite für einen Parkplatz Geld ausgebe!
Das Wort Parkplatz hört sich hart an, aber aus meiner Sicht ist dieses die hauptsächliche Nutzung. Dass hier auch ein weiterer Dorfplatz entstanden ist und dieser weiter entwickelt werden soll, ist für mich eher fraglich.
Wir ziehen den Ortskern durch den neuen Verbrauchermarkt schon Richtung Hüllhorst, nun ziehen wir noch etwas in Richtung Tengern. Der eigentlichen Ortsmitteplatz an der Sparkasse wird unberücksichtigt gelassen. Ich fand die Nikolausveranstaltungen damals an dem Ort jedenfalls sehr gut aufgehoben!!! Auch die Nähe zum historischen Ortskern
ist für mich positiver!!
Kurz noch mal zurück, zur Zurückstellung des Antrages der VGS. Hier konnte aus der Vernunftsicht nicht anders entschieden werden. Auch wenn es schwierig ist, hier zu parken und es sich laut Herrn Wandtke zu einem Abenteuer gestaltet, sich dort zu bewegen (Übertreibung ist alles). Habe ich mir vor Ort ein Bild gemacht; es ist nicht schön, aber auch bei Regen kann durch die linke Parkfläche über die Gehwegplatten der Sportplatz erreicht werden. Und das, ohne umzukommen!!
Sollten Beanstandungen an der vorhandenen, gepflasterten Fläche sein, fehlt nur die Meldung an das Bauamt oder einen der politischen Vertreter – egal von welcher Partei. Alles weitere sollte dann behoben werden.
Zuletzt sollten wir die Sache als verschoben betrachten, es gibt neue, anstehende Projekte (Ausbau Ganztag, Hallensanierung, Vereinsarchiv ), die nun unsere Aufmerksamkeint mehr benötigen.
Die Übertreibung habe ich gerade beim letzten Heimspiel in Schnathorst erlebt, als ich mit meinen Kindern am Sportplatz war und versucht habe, vernünftig dorthin zu gelangen.
Da mussten wir den Weg durch das Blumenbeet wählen, aber machen Sie das mal im Dunkeln.